Über uns

Eine bedeutende Änderung in der Finanzierung des Sports in der Stadt Trutnov brachte sowohl Änderungen im Wohnunternehmen „Městský bytový podnik Trutnov“. Diese Gesellschaft, die 100% Eigentum der Stadt ist, verwaltet Wohneinheiten sowie Geschäftsräumen und präsentiert sich seit Januar unter dem Namen MEBYS. Die Abkürzung MEBYS steht für die Verwaltung von städtischen Wohnungen und Sportplätzen. Seit Januar dieses Jahres bezieht sich die Verwaltung sowohl auf Sportplätze, die bisher von TJ Lokomotiva Trutnov verwaltet wurden.   

 

An der Transformation der Sportaktivitäten arbeitete der Direktor von MEBYS, Martin Veselý, zusammen mit Vertretern von TJ Lokomotiva und der Stadt im Laufe des ganzen Jahres. Es handelte sich um einen komplizierten Prozess, in dessen Verlauf Rechtsfragen im Bereich der steuerrechtlichen und europäischen Legislative behandelt wurden. Die Verwaltung der Areale wurde von der Geschäftstätigkeit der Sportgemeinschaften getrennt, die weiterhin durch TJ Lokomotiva besorgt wird.        

 

MEBYS verwaltet neu ein Hallenbad, ein Freibad, einen Wintersportplatz und das Areal Na Nivách. Sportler müssen jedoch nichts befürchten. MEBYS setzte sich für das Jahr 2013 vor, Bedingungen für einzelne Sportgemeinschaften gleichzustellen (einige Sportgemeinschaften zahlten für die Vermietung von Sportplätzen, einige nicht). Ab Januar werden alle 1/20 der Betriebskosten in jeweiligen Sportzentren zahlen. Diejenigen, die in der Vergangenheit gezahlt haben, zahlen dank dieses Koeffizienten niedrigere Mietkosten. Aufgrund eines zusätzlichen Einkommens von denjenigen, die früher keine Mietkosten zahlten, erhält die Verwaltung den gleichen Finanzbeitrag wie dieses Jahr. Einzelnen Kostenaufwände der Sportgemeinschaften werden aus dem Budget der Stadt zurückerstattet. Diese Maßnahmen belasten nicht das Budget der Sportgemeinschaften und sorgen für eine maximal transparente Finanzierung des Sports in Trutnov.            

 

Ziel dieser Finanzierungsform ist nicht die Verschlechterung der Haushaltsführung  der Sportgemeinschaften durch weitere Anforderungen an eine Mitfinanzierung des Sportanlagenbetriebes, sondern die Schaffung von gleichen Bedingungen für alle diejenigen, die die Sportplätze der Stadt ausnutzen. Zum weiteren wichtigen Schritt für das Jahr 2013 gehört die Bestimmung der Zuschussregeln, sodass keine Sportler oder Sportgemeinschaften in anderen Sportanlagen (bspw. in Schulen oder in Sportanlagen, die von Gewerbebetrieben betrieben werden) benachteiligt werden. Die Stadtregierung, Vertreter, Behörden sowie die Sportkommission haben für ein richtig ausgewogenes Wettbewerbsumfeld zu sorgen. Ziel dieser Änderungen ist nicht die Deformation des Marktes für die Vermietung von Sportanlagen, sondern die Schaffung von transparenten Bedingungen für alle Sportler.